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Ausgebremster
Europakritiker - AUS DEM VERKEHR GEZOGEN?
Diskussionen um den Tod des Kärntner Landeshauptmanns -
aufgegriffen und zusammengestellt
von Wolfgang Eggert
13.10.2008
Reposted
from:
http://www.zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php
Es heißt, Jörg Haider habe auf gerader Fahrbahn die Kontrolle über
sein Fahrzeug verloren. Auf gerader Fahrbahn. Ohne daß Fußgänger,
Radfahrer oder andere Kraftfahrer in der Nähe gewesen wären, denen
er hätte ausweichen müssen. Das ist erstaunlich, ebenso wie die
Tatsache, daß der Kärntner Landesvater offenkundig keinen Versuch
unternahm, sein Fahrzeug zu stoppen. Bremsstreifen, und seien sie
noch so kurz, sucht man auf den Bildern des Unfallorts vergebens.
Unverständlich erscheinen auch die vielgestalten und schwerwiegenden
Verletzungen des Politikers, den es im Inneren des
Hochsicherheitswagens förmlich auseinandergerissen haben muß (der
linke Arm war quasi vom Körperrumpf abgetrennt). Dies steht in
klarem Gegensatz zur Beschaffenheit des Unglückswagens, der gebaut
ist, jedem "normalen" Unfall spielerisch zu trotzen.
1.Der Phaeton hat die stabilste Fahrgastzelle, auf der ganzen Welt,
zumal in seiner gepanzerten Variante, die Haider gefahren aben muss.
2.Wagen dieser Fahrzeugklasse haben hochentwickelte
Stabilitätsprogramme, die blizschnell reagieren und gegebenenfalls
einzelne Räder abbremsen. Was seltsamerweise in diesem Fall nicht
passiert zu sein scheint. Ein Indiz, das nahelegt, daß Dr. Haider
bereits zu Beginn des Unfalls nicht mehr bei Bewußtsein war.
3.Der Phaeton verfügt über sage und schreibe 12 (zwölf!) Airbags,
welche einen Verkehrsunfall für die Insassen zu einer regelrechten
Kissenschlacht gestalten. Im Fall Haider half all das nicht -
möglicherweise weil der Tod von einer ganz unerwarteten Richtung,
nämlich von oben kam. In diesem Zusammenhang diskutiert das
Internetportal PI-News über eine merkwürdige Delle im Dach des
Haider-Fahrzeugs.
(siehe Anlage plus
Fotostrecke auf Spiegel Online)
In dem Gegenöffentlichkeitsforum heißt es: „Es überrascht, dass der
Überschlag eines VW-Phaeton, immerhin eines der sichersten Fahrzeuge
der Welt, vergleichbar mit der Mercedes S-Klasse, durch einen
Überschlag auf einer Böschung, dazu bei den in einer geschlossenen
Ortschaft und kurviger Straße denkbaren Geschwindigkeiten, eine
solche Verformungsenergie freisetzt, wie sie auf dem ersten Bild von
Jörg Haiders Fahrzeug zu erkennen ist. Tatsächlich zeigt das Bild
bei genauem Hinsehen eine punktförmig konzentrierte Einwirkung,
unglücklicherweise genau über dem Fahrersitz. Es handelt sich um
eine etwa fußballgroße nahezu kreisförmige Beule, die mit hoher
Energie entstanden sein muss. Unterhalb dieser Einschlagstelle - und
nur dort - wurde das Autodach in den Innenraum gedrückt und der
Stoffhimmel aufgerissen. Dies ist zweifellos die Ursache für die
beschriebenen tödlichen Verletzungen Haiders im Kopf- und
Brustbereich. Die Energieeinwirkung an diesem Punkt war so groß,
dass auf der Fahrerseite beide stabilen Türen herausgedrückt und die
Türholme nach außen gebogen wurden. Der übrige Innenraum des
Fahrzeugs weist dagegen tatsächlich kaum Beeinträchtigungen auf,
gerade so, wie man es nach einem Überschlag dieser Fahrzeugklasse
erwarten kann. Wer hinten oder auf dem Beifahrersitz gesessen hätte,
hätte den Unfall vermutlich fast unverletzt überlebt.“
Tatsächlich: Was den oder die Überschlag/äge angeht ist der Wagen
“weiter hinten” gut in Form. Weder die Heckscheibe noch die
Hinterachse und die Reifen hinten sind von dem Unfallsgeschehen
merklich in Mitleidenschaft gezogen. (Foto
auf Spiegel Online) Soweit auf den
Fotos zu erkennen, ist das rätselhafte Loch im Dach durchweg rund,
kann also kaum von einer Rettungsschere der Einsatzkräfte stammen;
die Feuerwehr verfügt zwar auch über hydraulische Hebelwerkzeuge,
diese verursachen allerdings höchstens Dellen und werden in der
Regel mit Holzklötzen unterlegt, damit sie sich nicht ins Metall
bohren können. Für einen Grenzstein o.Ä., auf den das Fahrzeug beim
Überschlag aufgeschlagen sein könnte, sieht das Loch dagegen zu
symmetrisch aus.
In der Summe bleibt der Eindruck, als wenn dort ein Gegenstand mit
sehr hoher Beschleunigung und in der Form eines Ziegelsteines (aber
eben aus anderem Material) eingeschlagen wäre. Die Tatsache, daß der
Unglückswagen keine Bremsspur hinterließ, (Foto
auf Spiegel Online) legt die Annahme nahe,
daß die Dachverbeulung nicht im Verfolg des Unfalls auftrat sondern
diesem vorausging und die Ursache - wenn nicht gar der Hauptinhalt -
der Tragödie war.
Ein kurzer Denkansatz: Als die RAF 1989 Alfred Herrhausen in Bad
Homburg ermordete, war die fatale Wirkung nicht etwa der Sprengstoff
selber, sondern eine Eisenplatte innerhalb dieses Sprengsatzes, die
auf fast 40.000km/h beschleunigt wurde…. Die hob den Wagen von
Herrhausen meterhoch in die Luft und zerfetze das Auto trotz
Panzerung. (Foto
auf Spiegel Online) Die Terroristen
hatten ihr Handwerk übrigens in Speziallehrgängen beim
DDR-Geheimdienst Staatssicherheit gelernt. Die Ostdeutsche
Schlapphuttruppe schickte ihre Verkehrs-Opfer auch auf verdeckteren
Wegen in den Tod: Der hierfür gebräuchliche Fachausdruck zu
Stasizeiten nannte sich “Verblenden”. Dazu baute man eine
Blendanlage auf ( 2 Scheinwerfer + eine Batterie). Bei Einfahren des
Zielfahrzeugs schaltete man diese mit maximaler Blendwirkung ein und
erreichte so die optische Täuschung eines frontal entgegenkommenden
sehr breiten Fahrzeugs (LKW). Die typische Reaktion ist dann das
Verreißen des Fahrzeugs nach rechts von der Straße weg. Das führt
einerseits zum Verlassen der festen Straße und weiterhin meist zu
einem mehrfachen Überschlag über die linke Wagenhälfte (Fahrerseite)
mit maximalem Schadenseintritt. Ist die Gegend auch noch
baumbestanden, kann man auch noch auf ein hochgeschwindiges
Auftreffen der Fahrgastzelle an ihrer schwächsten Zone(Türseite) auf
einen Baum hoffen, was zu einer Maximierung der Schadenswirkung
führt. Dieser Coup wurde zu DDR-Zeiten vom MfS mehrfach und
erfolgreich in Westdeutschland praktiziert. (Das Wissen hierüber hat
sich bis dato demokratisiert. Sogar die Pläne dazu gibt’s im
Internet. Abmessung der Kurve, Positionierung und Bauanleitung der
Lichtanlage die in einen Rucksack passen muß, Zeitpunkt der
Blendauslösung, Positionierung von Beobachter und Blender,
Spurenminimierung etc etc. Entsprechende Anleitungen finden sich auf
einigen linken Aktionsseiten als probates und vor allem spurenfreies
Mittel zum Beseitigen von politischen Gegnern.)
Als weitere oder begleitende "Unfallursachen" gebräuchlich waren
Schüsse auf die Reifen, das verdeckte Verabreichung von Drogen an
den Zu-Verunfallenden oder die Gasflutung der Fahrgastzelle, die den
Fahrer binnen weniger Minuten in den Todesschlaf schickt. Als
bekanntes Opfer der DDR-Unfallstatistik gilt der "republikflüchtige"
Fussballspieler
Lutz Eigendorf.
Auffallend im Unglücksfall Haider ist vor allem die zeitliche
Koinzidenz. Haider war jedenfalls nicht am Ende seiner politischen
Karriere. Er stand kurz davor, eine noch wichtigere Rolle zu spielen,
als bisher. Vor weniger als zwei Wochen fuhren die in zwei Lager
gespaltenen österreichischen Rechtsliberalen bei den
Nationalratswahlen einen Erdrutschsieg ein. Vor weniger als einer
Woche gingen die konkurrierenden Parteichefs Strache und Haider im
Zuge der Regierungsbildungsgespräche wieder aufeinander zu. Stand
die Alpenrepublik vor einer freiheitlichen Koalitionsregierung und
einem europäischen Schlinger- oder gar Abnabelungskurs? Fakt ist:
Die den Kanzler stellenden Sozialdemokraten ließen die bestehende
große Koalition nicht zuletzt dadurch platzen, indem sie einer
europakritischen Volksbefragung das Wort redeten. Eine Forderung,
die BZÖ-Haider und FPÖ-Strache mehr oder weniger vehement schon seit
Jahren auf ihre Fahnen geschrieben haben. Ein "Nein" der
Österreicher und eine Wieder-Verselbständigung Wiens, auch auf dem
finanziellen und börsialen Parkett (das in Österreich im Laufe der
vergangenen Woche fast völlig in sich zusammenbrach), hätte
weitreichendste Folgen für die Europäische Union als ganzes gehabt.
So mögen Spuren des "Autounfalls" durchaus nach Brüssel führen. Daß
sie von den Untersuchungsorganen im Sinne der Staatsräson ignoriert
werden (müssen), erscheint dagegen im vornherein als sicher.
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Wolfgang Eggert ist Journalist und Historiker. Er verfasste acht
Bücher, die das schmutzige Wirken von Geheimdiensten und
Fundamentalistengruppen thematisieren.
Homepage:
berlin911.com
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http://www.zeitdiagnose.de/datenbank/pressemeldungen.php
13.10.2008
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Jörg Haider
hatte wiederholt versprochen, das Geheimnis in später zu
schreibenden Memoiren zu lüften:
In
seinem Zu Gast bei Saddam. Im "Reich des Bösen"
- wohl das
eigenartigste Buch, das ein Spitzenpolitiker der zweiten Republik je
geschrieben hat - berichtete der Kärntner Landeshauptmann davon,
dass der irakische Präsident Saddam Hussein ihm bei seinem Besuch in
Bagdad im Februar 2002 etwas anvertraute, "worüber ich zu schweigen
verpflichtet bin. Aber es festigte die Einstellung, die ich zum Irak
und zu den handelnden Personen gewonnen hatte." (derstandard.at)
Wer mag wohl alles aufatmen, daß das Buch nie geschrieben werden
wird? Sie sollen sich nicht zu früh freuen. Jörg Haider weilt zwar
nicht mehr unter den Lebenden, aber das, was er mit ins Grab nehmen
wird, ist in der Radix seines unerwarteteten Todes unlöschbar
enthalten und jederzeit wiederherstellbar. Wenn auch in einem
komplett anderen Zusammenhang, habe ich das Verfahren der "Wiederherstellung
verlorener Daten" im
Artikel vom 16.12.2005
"Was hat die Fatimaseherin Lucia Dos Santos mit ins Grab genommen?
Das zweite rückwärtige Septar ihres Todes" demonstriert. Und für
die Fatimaseherin und das von Rom verkürzt veröffentlichte Dritte
Geheimnis gilt, kann bei Jörg Haider nicht anders sein.
Voraussetzung dafür ist lediglich die exakte Todesminute und die
haben wir. |